Die Community hinter der nächsten Gründergeneration

Von Amalia am 21. Juli 2026

Wie das YETI-Programm unternehmerisches Denken fördert

Wie kommt man eigentlich vom Hörsaal zur eigenen Gründung? Genau dieser Schritt ist für viele Studierende eine große Herausforderung. Sandra Hübener und Jaden Poppitz sind als Managment bzw. aktives Mitglied und Semesterlead Teil des YETI Programms in Dresden, welches junge Menschen auf ihrem Weg zum Unternehmertum durch praxisnahe Erfahrungen rund um Innovation und Entrepreneurship begleitet.   

Das Programm läuft dabei über drei Semester, in denen die Teilnehmenden Innovationsprojekte entwickeln, Prototypen bauen sowie mit Industriepartnern an realen Herausforderungen arbeiten und schließlich in einem Pitch vor Business Angels eine eigene Gründungsidee vorstellen. Für Sandra liegt der besondere Wert des Programms vor allem in der Praxisnähe. YETI kann als privates und hochschulunabhängiges Angebot flexibel arbeiten und unternehmerisches Denken direkt erlebbar machen. Jaden schätzt zudem den Austausch innerhalb der Community.

Und genau deswegen bereichert YETI die Dresdner StartUp-Szene so sehr. Gleichzeitig vermittelt das Programm ein realistisches Bild vom Gründen. Viele junge Menschen verlieren sich in der Vorstellung, ein eigenes Unternehmen zu führen und damit von Anfang an großen Erfolg zu haben. Umso wichtiger ist es, die richtige Balance zwischen Romantisierung und Realität zu finden. Dabei soll auch der Austausch mit erfahrenen Gründer*innen bei YETI helfen.

Trotz des zu oft fehlenden Mutes, eigene Ideen und Innovationen weiterzudenken und konsequent umzusetzen, blicken beide optimistisch auf Dresden als StartUp Standort. Sie sehen vor allem in der wissenschaftlichen und technologischen Infrastruktur der Region großes Potenzial, welche nicht zuletzt den Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu verdanken ist. Gleichzeitig zeichnet sich Dresden durch eine eng vernetzte Community aus, in der man sich gegenseitig unterstützt und vom unkomplizierten Austausch profitiert.

Und wie definiert man nun eine erfolgreiche Community? Für Jaden machen vor allem Offenheit, Diversität und gegenseitige Unterstützung eine starke Community und Gründungskultur aus. Menschen aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Hintergründen können sich durch unterschiedliche Perspektiven hervorragend unterstützen und gemeinsam an ihren Projekten wachsen.  

Dabei ist ihr wichtigster Rat an angehende Gründer*innen: das richtige Team finden, offen für Feedback sein und sich nicht zu sehr in die eigene Idee verlieben. Wer früh lernt, flexibel zu reagieren, hat langfristig bessere Chancen.

Für Sandra und Jaden ist das Unternehmertum weit mehr als die Gründung eines Startups. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und den Mut zu haben, Ideen einfach auszuprobieren. Und genau dafür möchte YETI einen Raum schaffen.

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